Das letzte Trimester der 3. Schwangerschaft

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Nun ist es angebrochen, das dritte Drittel der Schwangerschaft. Irgendwie ziemlich schnell und doch kann man die Ankunft des Babys kaum erwarten. Das zweite Drittel ist gefühlt das, welches am schnellsten vorbei fliegt. Zu Beginn wartet man auf die 12. Woche und den wachsenden Bauch und zum Ende hin sehnt man die Geburt herbei.

Die Beschwerden halten sich im normalen Rahmen würde ich sagen. Natürlich bin ich hin und wieder etwas eingeschränkt. Bewegung fällt nicht mehr ganz so leicht, das Schuhe binden wird zunehmend zur Herausforderung und hin und wieder führen hormonelle Schwankungen zu besserer oder schlechterer Laune. Müdigkeit und wechselt sich mit Tatendrang ab. Wobei ich den Tatendrang manchmal etwas einbremsen muss, da ich sonst schnell zu viel mache und abends recht kaputt bin.

Auch muss das Kinderzimmer vorbereitet werden, der Nestbautrieb lässt grüßen. Windeln und Pflegeprodukte sind bereits besorgt und eingeräumt.

Es ist zu bemerken, dass der Platz im Bauch deutlich enger wird. Zum einen an den Kindsbewegungen, die ganz deutlich zu spüren sind. Zum anderen passen bei den Mahlzeiten nicht mehr ganz so große Portionen in den Magen. Dafür esse ich einfach öfter.

Die Arzttermine finden nun alle zwei Wochen statt. CTG wird geschrieben, die Hebamme untersucht und die Ärztin fragt nach, ob alles in Ordnung ist und kontrolliert das CTG. Leider dauert dies häufig etwas länger, wenn man die Wartezeiten mit einbezieht. Das ist deutlich „nerviger“ als zum Beispiel in der ersten Schwangerschaft, da man die Termine genau planen muss. Ein Babysitter ist nötig und auch die Zeiten vom Kindergarten müssen berücksichtigt werden.

Die Kinder freuen sich auf ihren kleinen Bruder und fragen häufig nach, ob er gerade schläft und wann er endlich geboren wird. Sie wissen auch, wie der Ablauf ist, sobald die Geburt los geht. Sie dürfen in dieser Zeit zu den Großeltern. Diese sind dann auch abrufbereit, wenn der Termin näher rückt.

Geburtsvorbereitend unternehme ich, bis auf das Anmeldegespräch im Krankenhaus, eigentlich nichts. Psychologisch haben Sitzbäder und so weiter möglicherweise einen Effekt. Alles andere sei mal dahin gestellt. Dies spare ich mir einfach mal. Zur Entspannung tun Bäder sehr gut, gerade wenn Rücken- oder Symphysenschmerzen einen plagen.

In nächster Zeit steht noch an die Tasche fürs Krankenhaus zu packen, einige Artikel fürs Wochenbett einzukaufen und die Babykleidung nochmal zu waschen und zu sortieren. Der Maxi Cosi muss auch noch vorbereitet werden und der Hochstuhl, die Wippe und Kleinigkeiten befinden sich noch auf dem Dachboden.

Schön wäre eine ambulante Geburt, wie bei unserem zweiten Sohn. Wenn alles gut verläuft, werden wir dies wieder so handhaben.

Ansonsten beginnt nun das Warten. Die letzten Wochen und Tage ziehen sich immer etwas. Allerdings steht auch noch einiges an und mit zwei Kindern wird es sowieso nie langweilig. Daher bin ich zuversichtlich, dass der große Tag schnell da sein wird. Wir freuen uns schon.