London mit zwei Kleinkindern und schwanger- Teil 1

Hauptstadt, England, Berühmt, London, U Bahn, Anmelden

Mit unseren Söhnen hatten wir bereits einige Urlaubsreisen unternommen. Allerdings fand die Anreise jedes Mal mit dem eigenen Auto statt. Dieses Jahr entschieden wir uns dafür erstmalig eine Flugreise mit Kind und dann gleich mit Zweien zu machen. Als Ziel suchten wir uns London aus. In der Vergangenheit hatten wir die Stadt schon zu zweit besucht und kannten uns daher ein wenig aus. Auch viele Sehenswürdigkeiten kannten wir. So hatten wir nicht das Gefühl etwas von London zu verpassen, wenn wir nicht jeden Tag volles Programm hatten. Dies würde mit zwei Kleinkindern wahrscheinlich mehr Stress als Freude bringen.

Unser Flug ging um 7.30 Uhr, was bedeutete, dass wir gegen 4 Uhr von zuhause starten mussten. Die schlafenden Kinder ins Auto tragen und dann los, so der Plan. In der Realität waren beide Jungs hellwach und freuten sich auf die Flugzeuge. Die erste Müdigkeitskrise ereignete sich somit schon beim Hineinlaufen in den Flughafen, konnte aber gut abgefangen werden. Am Gate gab es ein Indoorspielgerüst. Das war richtig klasse. Die Kinder konnten sich nochmals austoben und waren beschäftigt. Das Boarding verlief auch nach Plan. Leider hielt das Glücksgefühl, nun endlich im Flieger zu sitzen nicht lange an. Auf dem Rollfeld standen wir gefühlt eine halbe Ewigkeit, nur, um dann gesagt zu bekommen, dass es einen Defekt am Flugzeug gäbe. Also alle wieder aussteigen und auf einen Ersatzflug warten. Gesagt getan. Hier retteten uns die Nutellabrote und Süßigkeiten, die wir eingepackt hatten. Nach einer weiteren Stunde am Gate konnten wir in eine andere Maschine steigen. Kurz mussten wir wieder auf dem Rollfeld warten. Einer unserer Söhne war schon eingeschlafen. Das machte die Situation entspannter. Auch der andere war recht müde und schlief im Verlauf des Fluges kurz ein. Dem Großen gaben wir zum Start und zur Landung zwecks des Druckausgleichs Kaugummi. Der Jüngere bekam seinen Schnulli, den der normal nur zum schlafen bekommt. Bezüglich der Schwangerschaft verhielt ich mich nicht anders als ich es normalerweise gemacht hätte. Da der Flug nur etwa eineinhalb Stunden dauerte erschienen mir auch Kompressionsstrümpfe nicht notwendig.

Sehr froh, in London angekommen zu sein, kauften wir uns erst einmal Fastfood zur Stärkung. Auch das hob die Laune der Kinder sehr. Wobei die beiden nach dem Flug eigentlich recht guter Stimmung waren. Da wir in London Stansted gelandet waren, stand uns noch eine Zugfahrt in die City bevor. Die Tickets dafür kauften wir vor Ort. Nach einer weiter Bus und Zugfahrt kamen wir an der Unterkunft an. Wir hatten uns für eine Ferienwohnung etwas außerhalb vom Stadtkern entschieden. Recht geschafft ließen wir den weiteren Tag dann ausklingen, bestellten noch Pizza und gingen früh schlafen.