PraenaTest

Unsere Erfahrungen mit dem PraenaTest

 

Der PraenaTest® wird als nicht invasiver pränataler Test (NIPT) bezeichnet. Er kann aus mütterlichem Blut folgende Veränderungen im Erbgut Ihres ungeborenen Kindes, sogenannte Chromosomenstörungen bestimmen:

Trisomie 21 (Down-Syndrom)

 

 

Quelle: https://lifecodexx.com/fuer-schwangere/praenatest/

 

Der Praenatest war kürzlich häufig in den Medien und wird oft auch als umstritten angesehen. Unsere Gründe für die Durchführung waren zum einen, eine gewisse Sicherheit zu bekommen und zum anderen auch, sich auf eventuelle Abweichungen einstellen zu können. Alle werdenden Eltern stehen vor der Frage, in wie weit sie Untersuchungen durchführen lassen möchten oder auch nicht und alle Entscheidungen sind in jedem Fall privat und richtig.

 

Meine Frauenärztin führte den Test nicht durch. Ich musste hierfür in eine spezielle Praxis. Die Terminvergabe verlief recht zügig. Ab 9+0 kann der PraenaTest durchgeführt werden. Die Praxis riet mir dazu, den Termin für die 12. Schwangerschaftswoche zu vereinbaren, da bei ihnen immer ein Organultraschall mit gemacht werden würde und dieser vorher weniger Aussagekraft habe. Auf diesen würden sie bestehen, da so eine umfängliche Diagnostik gewährleistet sei. Der Praenatest an sich kostete 299€ und der Organultraschall zusätzlich 150€.

Vor der Blutentnahme musste ich einen Bogen ausfüllen und auch die gewünschte Testoption ankreuzen. Je nachdem, welche Arten der Chromosomenstörungen überprüft werden sollen, gibt es drei verschiedene Testoptionen. Wir entschieden uns für die dritte, die am meisten abdeckt. Das Geschlecht wird auf Wunsch ebenfalls mit bestimmt und ab der 14. Schwangerschaftswoche mitgeteilt.

Die Blutabnahme war wie gewohnt. Der Organultraschall dauerte etwa zwanzig Minuten und alle Organe wurde genau vermessen und betrachtet. Hier wurde gleich gesagt, dass alles unauffällig wäre.

Das Ergebnis der Blutabnahme erhielten wir genau 12 Tage später per Post. Bei einem auffälligen Ergebnis hätten wir einen Anruf bekommen. Uns wurde gesagt, dass man auch nachfragen könne, falls das Ergebnis länger als eine Woche auf sich warten ließe. Telefonisch wurde uns dann jedoch mitgeteilt, dass keine Angaben gemacht werden könnten. Die Testverfolgung online war während wir auf unser Ergebnis warteten außer Betrieb. Normalerweise kann man seine Blutprobe wohl per Eingabe seiner Nummer, die man vom Arzt erhält, verfolgen. Das Schreiben war einfach formuliert und auf den ersten Blick war das Ergebnis klar ersichtlich.

Positiv für mich sind die recht einfache Durchführung und das diese keinerlei Gefahr für das Kind darstellt sowie die hohe Genauigkeit des Testergebnisses.