Veränderungen, in der Corona Zeit positiv bleiben

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Es gibt einige Veränderungen, welche mehr oder weniger mehr Umgestaltungen im Alltag verlangen. Dazu zählt zum Beispiel der Eintritt in Schule oder Kindergarten, das Wiederaufnehmen der Arbeit oder der Wechsel einer Arbeitsstelle, ein Umzug oder auch die Ankunft eines Kindes. Ganz aktuell stehen wir aufgrund der Corona Krise einer sehr großen Veränderung gegenüber. Diese Dinge können den Alltag erst einmal durcheinander bringen. Wie geht man am besten damit um? Gibt es Tipps, wie man trotz neuer und ungewohnter Abläufen schnell Routine findet?

Ich finde es immer hilfreich sich im Vorfeld Gedanken zu machen. Wo könnte es zu schwierigen Punkten kommen und wie kann ich dann gut damit umgehen? Oft fängt der Stress gefühlt schon am Morgen an. Könnte man etwas früher aufstehen und sich so einen Puffer verschaffen? Hat man andere Ruhezeiten tagsüber, zum Beispiel, wenn das Kind seinen Mittagsschlaf macht? Können größere Aktionen (die Wäsche ist bei uns definitiv eine größere Aktion ;-)) auf das Wochenende gelegt werden? Ich versuche Dinge, die großes Stresspotential bieten gern zu planen, sodass sie nicht unverhofft den Alltag aufwirbeln.

Emotional kann man sich ebenso auf neue Situationen einstellen: Was verändert sich? Was wünsche ich mir für positive Effekte von der Veränderung? Was könnte anfangs stressig sein oder nicht so gut klappen? Wofür bin ich dankbar? Veränderungen als Weiterentwicklungen und Chancen zu sehen hilft auch sehr gut, um die Umstellung zu meistern. Häufig wird nun publiziert, dass nach der Corona Quarantäne eine große Zunahme der Lebensqualität und Lebensfreude bei den Menschen festzustellen sein wird. Da diese dankbarer für vorher selbstverständliche Dinge sein werden.

Je nach Typ, kann man sich auch Pläne schreiben oder Denkanregungen festhalten und diese im Bedarfsfall nochmals durchgehen. Andere Menschen gehen eher intuitiv an die Sache ran. Sind Kinder vorhanden, ist es immer nötig, Veränderungen mit ihnen abzusprechen und sie zu erklären. Erinnerungen kurz vorher noch einmal und dann ihre gewohnten Abläufe so gut wie möglich beibehalten. Kommt zum Beispiel ein Geschwisterchen dazu, macht es wenig Sinn, genau dann, vom großen Kind zu verlangen, jetzt im eigenen Zimmer zu schlafen, wenn es dies bis dahin nicht getan hat.

Veränderungen bergen immer eine gute Chance, dass im Endeffekt mehr Zufriedenheit erreicht wird. Darum lohnt es sich, offen für Neues zu sein. Beziehungsweise in der aktuellen Situation zuversichtlich, rücksichtsvoll und relativ gelassen zu bleiben.

 

Gute Gesundheit euch allen!