Warten aufs Baby

Das Warten auf die Geburt ist zum einen spannend, zum anderen auch sehr nervenaufreibend. Vorfreude und Ängste wechseln sich ab. Auch fühlt man sich eingeschränkt, gerade wenn der errechnete Termin verstrichen ist, da die Geburt dann natürlich gefühlt jeden Moment losgehen kann. Zu diesem Zeitpunkt möchte man sich ungern an der Supermarktkasse oder ähnlichem befinden. Der Ehemann hat Urlaub, alles ist vorbereitet und eigentlich fehlt nur noch der Startschuss. Das zusätzliche Gewicht und die Beschwerden machen die Tage zusätzlich schwerer.

„Tut sich schon was?“ oder „Ist der Kleine schon da?“ bekommt man mehrmals täglich zu hören oder zu lesen. Das nervt auch noch dazu. Vor allem stört es den Versuch, mal an etwas anderes zu denken ganz enorm.

Auch die To-Do‘s sind mittlerweile mehr als abgearbeitet.

Langsam schleicht sich der Gedanke ein, es könnte gar nicht von selbst los gehen. In den meisten Fällen wahrscheinlich Blödsinn. Jedoch sprechen gewisse Faktoren eventuell doch dafür. Unser Sohn soll recht groß und schwer werden. Gibt es ein zu groß und zu schwer? Und verhindert dies die Geburt? Auch von Wehenschwäche habe ich schon mehrfach gehört. Wie findet man den heraus, ob eine solche vorliegt? Viele Fragen und Gedanken, die es beim nächsten Arzttermin zu klären gilt. Die Termine finden nun ja sehr häufig statt.

Durchhalten und Zähne zusammen beißen...