„Wintertief“

Die Tage werden nun schon merklich kürzer und somit sinkt auch die Menge an Tageslicht, die man aufnimmt. Nicht wenige Menschen haben zu dieser Zeit mit Stimmungstiefs, Antriebslosigkeit oder gar Depressionen und Ängsten zu kämpfen. In sehr ausgeprägter Form bedarf es professioneller Unterstützung in Form einer Psychotherapie. Aber auch „leichtere“ Ausprägungen können den Alltag erschweren. Im Folgenden ein paar Ideen und Ansätze, die vielleicht hilfreich sein können.

1. Aktivitäten 

Sei es ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, essen gehen mit Freunden oder Familie oder aber eine kleine Reise. Aktivität hilft immer aus dem Alltagstrott heraus zu kommen und gibt neue Energie. Oft ist die Hürde groß etwas zu planen, da man eher befürchtet, Energie dafür zu benötigen, die man gerade nicht hat. Sobald man es allerdings umsetzt, erfährt man die positive Wirkung und ist eher geneigt dies zu wiederholen.

2. Genuss

Gerade die Vorweihnachtszeit lässt sich wunderbar genießen. Weihnachtsmarktbesuche, Plätzchen backen mit den Kindern oder Weihnachtsfeiern. Vom leckeren Essen mal ganz abgesehen, das sich natürlich wunderbar zum genießen eignet.... Aber auch im Alltag kann Genuss gut eingebaut werden. Bewusst eine Tasse Kaffee trinken, etwas Süßes essen, ein Filmeabend, baden,...

3. Austausch

Sieht man sich Statistiken an, sind recht viele Menschen von Stimmungstiefs betroffen. Der Austausch mit Freunden und Bekannten tut gut und eröffnet immer neue Sichtweisen und Ideen. Meist profitieren beide Gesprächspartner davon.

4. Blickwinkel 

Jeder schafft sich seine Realität selbst. Daher kann ein Wechsel der Betrachtungsweise sehr viel Veränderung bringen. Fokussieren auf das Positive (z.B. Jeden Tag positive Dinge notieren und so in den Vordergrund rücken.) bewirkt sehr viel. Mit bewusster Übung wird dies zur Gewohnheit und man ist automatisch positiver eingestellt.

5. Weniger „müssen“

Lange to-do-Listen und viele Verpflichtungen setzen unter Druck. Einfach mal Dinge weglassen und vermeindliche „Muss“-Punkte hinterfragen. Prioritäten setzen und eigene Ziele definieren. Vieles baut unnötig Stress auf. Aufgaben auch mal abgeben.

 

In diesem Sinne: macht euch eine schöne entspannte Herbstzeit und lasst es euch gut gehen!