Zufrieden sein

Zufrieden sein

Manche Menschen können es scheinbar von Natur aus sehr gut, anderen fällt es mehr als schwer: Zufrieden sein! Man sieht Menschen, die in scheinbar sehr ähnlichen Lebenssituationen stecken. Der oder die eine ist vollauf zufrieden und dankbar und der oder die andere sieht permanent nur die Nachteile oder was noch besser sein könnte. Woher kommt das?

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Die Prägung fängt natürlich bereits in der Kindheit an. Es gibt Vorbilder, Eltern und nahe Bezugspersonen, die gewisse Sichtweisen vorleben und somit auf das Kind ein Stück weit übertragen. Einige dieser Sichtweisen werden im Erwachsenenalter hinterfragt, andere (manchmal unbewusste) werden beibehalten. Kommt es zu einer Unzufriedenheit, macht es Sinn, sich unbewusste Muster bewusst zu machen. So hat man aktiv die Möglichkeit, diese zu ändern. Warum sehe ich vieles so negativ? Was sind die positiven Aspekte bestimmter Situationen und was kann ich aktiv tun, um aus der Unzufriedenheit heraus zu finden. Sehr wichtig ist, dass ich selbst aktiv werde. Ansätze wie „Wenn mein Mann xy machen würde oder die Kinder so oder so wären...“ bringen rein gar nichts. Diese verlagern das Problem, dass eigentlich im Inneren besteht nach außen. So kann ich an der Situation sowieso nichts ändern, da sich ja die Anderen ändern müssten. Verändert man diese Denkweise und setzt bei sich an, kann man sehr vieles positiver wahrnehmen und dankbarer werden. Es erfordert allerdings einiges an Übung und Bereitschaft an sich zu arbeiten. Die Umstrukturierung eingefahrener Muster ist nicht leicht und benötigt vor allem viel Zeit.

Eine ganz einfache Übung funktioniert folgendermaßen: Stelle dir morgens oder abends kurz die Frage: "Wofür bin ich gerade dankbar?" Zähle hier fünf oder mehr Dinge auf.

Klingt super einfach, bewirkt aber bei konsequenter und längerer Anwendung schon einiges.